Singapur-gebratene Reisnudeln sind ein weltbekannter, würziger Klassiker der kantonesischen Küche. Das Gericht zeichnet sich durch seine charakteristische gelbe Farbe und das aromatische Currypulver aus, welches mit dünnen Reisnudeln, Gemüse, Ei, Garnelen und Fleisch im Wok scharf angebraten wird.
Entgegen ihres Namens stammen die „Singapore-gebratenen Reisnudeln“ nicht aus Singapur, sondern wurden im 20. Jahrhundert in Hongkong erfunden. Sie entstanden als Fusionsküche, die die britische Vorliebe für Currypulver mit kantonesischen Wok-Gerichten und der südostasiatischen Liebe zu dünnen Reisnudeln kombinierte.
Zubereitung
Zutaten (für 2 Portionen)
200 g dünne Reisnudeln (Reis-Vermicelli)
100 g Garnelen (geschält und entdarmt)
100 g Hähnchenbrust oder gegartes Schweinefleisch (z.B. Char Siu), in feine Streifen geschnitten
2 Eier (verquirlt)
Gemüse: 1 Möhre (in feinen Streifen),
½ rote Paprika (in Streifen),
2 Frühlingszwiebeln (in Ringen),
1 Handvoll Sojasprossen
Aromaten: 1 Knoblauchzehe und 1 cm frischer Ingwer (beides fein gehackt)
Für die Würzung: 1,5 EL mildes Currypulver,
2 EL Sojasauce,
1 TL Fischsauce (optional),
1 TL Sesamöl,
Prise Zucker und eine Prise Salz
Öl zum Anbraten (z. B. Erdnuss- oder Rapsöl)